Wie reagieren ACRAMIT‑Produkte aus PVC auf Feuer
Die Firma Polmar Profil Sp. z o.o. produziert seit vielen Jahren ein umfassendes Sortiment an Wandschutzsystemen, darunter Schutzplatten, Wandschutzecken, Schutzleisten und Handläufe unter der Marke Acramit. Für diesen Zweck wird hochwertiges PVC (Polyvinylchlorid) verwendet – ein Kunststoff, der von Natur aus feuerbeständig ist und als einziger unter den gängigen Universalkunststoffen über eine solche Eigenschaft verfügt.
Die Firma Polmar Profil Sp. z o.o. produziert seit vielen Jahren ein umfassendes Sortiment an Wandschutzsystemen, darunter Schutzplatten, Wandschutzecken, Schutzleisten und Handläufe unter der Marke Acramit. Für diesen Zweck wird hochwertiges PVC (Polyvinylchlorid) verwendet – ein Kunststoff, der von Natur aus feuerbeständig ist und als einziger unter den gängigen Universalkunststoffen über eine solche Eigenschaft verfügt.

Was verleiht PVC seine Feuerbeständigkeit?
Bei der Verbrennung von PVC‑Produkten entsteht Chlorwasserstoff, der durch thermisches Cracken freigesetzt wird. Dieser verlangsamt den Verbrennungsprozess und verhindert die Ausbreitung des Feuers, indem er die Materialoberfläche vom Sauerstoff in der Luft isoliert.
Dieses Gas hat einen charakteristischen, sehr unangenehmen Geruch, der bereits in Konzentrationen wahrnehmbar ist, die weit unterhalb gesundheitsschädlicher Werte liegen. Dadurch kann ein Brand frühzeitig erkannt werden. Chlorwasserstoff ist zudem deutlich weniger gefährlich als Kohlenmonoxid, das narkotisch wirkt, geruchlos ist und schnell zu Lähmung oder Tod führen kann.
Ein weiterer Vorteil von PVC besteht darin, dass es bei der Verbrennung weniger Wärme freisetzt als andere Kunststoffe, was die Aufrechterhaltung und Ausbreitung des Feuers begrenzt. Zudem bildet PVC keine brennenden Tropfen oder Rückstände.
Bei der Verbrennung entsteht eine kohlenstoffhaltige Struktur, die als Intumeszenz bezeichnet wird – ein Aufschäumen des Materials, das eine thermische Barriere bildet und die darunterliegenden Elemente schützt.
Wo kann PVC eingesetzt werden?
Dank seiner hohen Feuerbeständigkeit wird PVC häufig in Außenbaustoffen wie Fensterprofilen oder Fassadenpaneelen sowie in Innenausbaumaterialien wie Wand‑ und Bodenbelägen verwendet.
Es findet außerdem breite Anwendung in industriellen Anlagen, z. B. in Tanks, Leitungen, Streifenvorhängen, Hinweistafeln, Wellplatten und Kabelschutzsystemen.
Die Firma Polmar Profil Sp. z o.o. verwendet PVC zur Herstellung von Wandpaneelen, Schutzleisten, Handläufen und Kombi‑Handlauf‑Schutzsystemen.
Sind andere Kunststoffe besser als PVC?
Auch Polyolefine wie PE (Polyethylen) und PP (Polypropylen) können feuerbeständig gemacht werden. Man stößt dabei häufig auf Bezeichnungen wie „non‑PVC‑Kunststoffe“.
In dieser Materialgruppe wird die Feuerbeständigkeit jedoch nur durch Vernetzung oder durch große Mengen an Flammschutzmitteln erreicht. Solche Kunststoffe sind schwieriger zu verarbeiten (höhere technologische Kosten, größerer CO₂‑Fußabdruck) und weniger gut recycelbar.
Wie wird die Feuerklassifizierung von Kunststoffen angegeben?
Für die ACRAMIT‑Produkte hat das Wissenschaftlich‑Forschungszentrum für Brandschutz des Staatlichen Forschungsinstituts ihre Klassifizierung im Bereich des Brandverhaltens bestätigt:
Klasse B – s3, d0
Das bedeutet, dass die Produkte sicher in Innenräumen eingesetzt werden können.
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