Audit von Aufprallbereichen – wie sich Aufzugszugänge, Foyers und schmale Transportwege wirksam sichern lassen

30-09-2026

Eingangshallen und Verkehrszonen bilden in den meisten öffentlichen, gewerblichen oder medizinischen Einrichtungen – wie Hotels, Krankenhäusern, Bürogebäuden oder Einkaufszentren – natürliche Transportwege.

Beschädigungen an Türlaibungen und Gebäudeecken entstehen meist bei alltäglichen Manövern mit Transport- und Servicegeräten. Besonders kritisch sind dabei die Bereiche vor Aufzugstüren.

Genau hier kommt es zu abrupten Richtungswechseln, Ausweich- und Bremsmanövern von Servicewagen, Wäschewagen, schweren Reisekoffern, Catering-Wagen oder Krankenhausbetten.

Hervorstehende Rahmenkanten, harte Koffergehäuse oder die Räder der Transportgeräte prallen gegen Laibungen und Ecken und verursachen dabei abgeplatzten Putz, Risse in Gipskartonplatten sowie tiefe Kratzer.

Eingangshallen und Verkehrszonen bilden in den meisten öffentlichen, gewerblichen oder medizinischen Einrichtungen – wie Hotels, Krankenhäusern, Bürogebäuden oder Einkaufszentren – natürliche Transportwege.

Beschädigungen an Türlaibungen und Gebäudeecken entstehen meist bei alltäglichen Manövern mit Transport- und Servicegeräten. Besonders kritisch sind dabei die Bereiche vor Aufzugstüren.

Genau hier kommt es zu abrupten Richtungswechseln, Ausweich- und Bremsmanövern von Servicewagen, Wäschewagen, schweren Reisekoffern, Catering-Wagen oder Krankenhausbetten.

Hervorstehende Rahmenkanten, harte Koffergehäuse oder die Räder der Transportgeräte prallen gegen Laibungen und Ecken und verursachen dabei abgeplatzten Putz, Risse in Gipskartonplatten sowie tiefe Kratzer.

Eine Überprüfung der Aufprallbereiche ermöglicht es festzustellen, an welchen Stellen es zu einem Kontakt zwischen Ausrüstung und Wand kommt, in welcher Höhe Schäden entstehen und welche Schutzmaßnahmen sich am besten für die jeweiligen Standortbedingungen eignen.

Warum nehmen Wände im Bereich von Aufzügen, in Foyers und Durchgängen Schaden?

  • In den meisten Gebäuden entstehen Wandschäden nicht durch extremen Vandalismus, sondern sind eine natürliche Folge der täglichen Nutzung. Zu den häufigsten Ursachen für Beschädigungen in kritischen Bereichen zählen:
  • Anprall durch Transportwagen und Ausrüstung: Bewegung von Hubwagen, Lager- und Servicewagen, Reisekoffern sowie Krankenhausbetten.
  • Platzmangel und eingeschränkte Manövrierfreiheit: Engstellen, an denen sich begegnende Wagen Manöver in unmittelbarer Nähe von Wandkanten und Türzargen erzwingen.
  • Abschürfungen und streifenförmige Verschmutzungen: Ständiger Fußgängerverkehr, Anlehnen an Wände oder der Transport sperriger Lasten.

Einfahrt in den Aufzug

Die Einfahrt in den Aufzug erfordert eine Kombination aus mehreren schwierigen Fahrmanövern: Anhalten, Ausrichten des Rollstuhls vor der Tür, Wenden und Durchfahren einer Öffnung mit begrenzter Breite. Dabei können die Räder, der Rollstuhlrahmen oder eine überstehende Ladung gegen die Ecken stoßen oder an den Wandflächen neben der Tür entlangschrammen.

Foyers und Eingangsbereiche

Im Foyer entstehen Schäden sowohl auf den Fahrwegen als auch an den Stellflächen für Wagen, Lieferungen oder Reinigungsgeräte.

Enge Transportwege

In engen Durchgängen ist der Spielraum für Manöver geringer; daher hinterlassen wiederholte Fahrten und Begegnungen Spuren auf langen Wandabschnitten.

Im Lagerbereich und in den Durchgängen zum Lagerraum biegt der Hubwagen direkt an den Türzargen im 90-Grad-Winkel ab. Beladen ist er deutlich schwerer als ein Krankenhauswagen, wodurch die Aufprallenergie steigt. Nach einem solchen Stoß bricht die Gipskartonplatte, und ein Teil davon muss ausgetauscht werden.

Negative Folgen von Schäden in Verkehrsbereichen:

  • Beeinträchtigung der Ästhetik und des Erscheinungsbildes des Objekts: Angestoßene Ecken, beschädigte Türlaibungen und verschmutzte Wände vermitteln einen verwahrlosten Eindruck und mindern den Standard des Gebäudes.
  • Steigender finanzieller Aufwand: Notwendigkeit ständiger, wiederkehrender Spachtel- und Malerarbeiten sowie des Austauschs beschädigter Gipskartonplatten.
  • Sicherheitsrisiko für Nutzer: Abplatzender Putz, freiliegende scharfe Profilkanten und beschädigte Wandoberflächen bergen die Gefahr von Verletzungen sowie der Beschädigung von Kleidung und Gepäck.
  • Erschwerte Reinigung und Einhaltung hygienischer Standards: Raue, rissige Wände und Oberflächenschäden begünstigen die Ansammlung von Schmutz und Bakterien. In medizinischen Einrichtungen nimmt rissiger Putz Feuchtigkeit auf und lässt sich nur schwer wirksam desinfizieren.

Versteckte Kosten sind weniger offensichtlich:

  • Die Reparatur legt einen Bereich still, durch den oft der einzige vertikale Transportweg verläuft.
  • Die Arbeitstrupps sind nachts oder am Wochenende im Einsatz, da der Betrieb nicht unterbrochen werden darf.
  • Abplatzender Putz und scharfe Kanten gefährden die Nutzer.

Was beinhaltet ein Audit der Aufprallzonen?

Ein Audit der Aufprallzonen in einem Gebäude ist eine umfassende Analyse von Fußgänger- und Transportwegen im Hinblick auf das Risiko mechanischer Beschädigungen. Es ermöglicht die Identifizierung sogenannter „Hotspots“ (Bereiche mit dem höchsten Schadensrisiko) sowie die Bestimmung der Stärke und Charakteristik der dort auftretenden Belastungen.

Die Durchführung eines effektiven Audits umfasst vier wesentliche Schritte:

  1. Identifizierung von Verkehrswegen und Bewegungsmustern: Bestimmung, wer sich wie (zu Fuß, mit leichten Wagen oder im schweren Radverkehr) in einem bestimmten Bereich bewegt.
  2. Bereiche vor Aufzügen: Erfordern besonderen Schutz aufgrund enger Kurvenradien sowie des Manövrierens mit Gepäck oder Lieferungen.
  3. Flure und Eingangshallen: Bereiche, in denen Personen und Transportwagen aneinander vorbeibewegen.
  4. Engstellen: Bereiche mit extrem hohem Risiko für ständige seitliche Anprallschäden.
  5. Messung der Krafteinwirkungshöhe: Ein entscheidender Schritt zur Vermeidung von Montagefehlern. Die Höhe von Wagenrahmen, Rädern, Griffen oder Schiebebügeln muss präzise gemessen werden, um die Profile exakt auf der Höhe des Aufprallpunkts zu montieren.
  6. Überprüfung spezifischer Anforderungen: Festlegung der Erfordernisse hinsichtlich Desinfektion, Chemikalienbeständigkeit oder Brandverhaltensklasse (z. B. PN-EN 13501-1+A1/2010 für öffentliche Gebäude).

 

Wie lässt sich der Aufzugszugang schützen?

Überprüfen Sie im Bereich des Aufzugs sowohl die Ecken auf beiden Seiten des Zugangs als auch die flachen Wandbereiche, an denen die Ausrüstung beim Rangieren vor der Einfahrt entlangstreift.

Für Kanten, die häufigen Stößen ausgesetzt sind, eignet sich ein verstärktes Eckprofil mit Aluminium- oder PVC-Kern und Acramit-Verkleidung, das den besonders stoßempfindlichen Wandbereich schützt.

Bei leichteren Streifspuren an 90°-Ecken ist ein flaches Acramit-Eckprofil ideal; bei ungewöhnlichen Winkeln oder abgerundeten Kanten empfiehlt sich eine verstellbare Variante mit abgerundeter Form.

Flache Wandbereiche neben der Tür lassen sich mit einem Acramit-Optima- oder Super-Rammschutz in der Höhe des häufigsten Kontakts sichern; bei großflächigen Spuren ist der Einsatz einer Schutzplatte ratsam.

Der Schutz sollte so geplant werden, dass er weder die Aufzugstür blockiert noch den erforderlichen Rangierraum einschränkt.

 

 

Wie wählt man den passenden Wandschutz für die Lobby aus?

In einer Lobby reicht ein einzelner Schutzstreifen oft nicht aus, da Koffer, Wagen, Möbel und Serviceausrüstung in unterschiedlichen Höhen mit der Wand in Berührung kommen können.

Dort, wo verstreute Kratzer und Verschmutzungen auftreten, decken Schutzplatten der Serien Acramit oder Acramit Super einen größeren Wandbereich ab und erleichtern die Instandhaltung der Wand.

Wenn sich die Schäden auf einen bestimmten Streifen konzentrieren, eignet sich der Wandschutz „Bridge“: Seine gewölbte Oberfläche bietet zuverlässigen Aufprallschutz und lässt sich zur Reinigung oder zum Austausch einfach demontieren.

 

 

Wie lässt sich ein schmaler Transportdurchgang schützen?

Prüfen Sie im Engpass, ob sich Spuren entlang der gesamten Wandlänge, in der Kurve oder nur an der Kante der Durchgangsöffnung zeigen.

Bei stärkeren Stößen durch Transportwagen empfiehlt sich der Einsatz des Rammschutzes „STRONG“ mit Aluminiumkern und integriertem Dämpfer, montiert auf der bei der Begehung festgelegten Höhe.

Die Ecken im Eingangsbereich können durch eine verstärkte Variante geschützt werden, während größere, abriebgefährdete Flächen mit der Platte „Acramit Super“ verkleidet werden können.

Bei abgerundeten oder unebenen Wänden, an denen die Montage flacher Schutzprofile schwierig ist, stellt der flexible Rammschutz „FLAT“ in der selbstklebenden Ausführung eine geeignete Lösung dar.

Da die Stärke der gewählten Profile bei engen Platzverhältnissen eine wichtige Rolle spielt, sollten vor der Montage die nutzbare Durchgangsbreite sowie die Möglichkeit eines ungehinderten Transports von Ausrüstung erneut überprüft werden.

 

 

Was ist nach der Montage der Schutzvorrichtungen zu überprüfen?

Vergleichen Sie nach einer gewissen Nutzungsdauer neue Spuren mit der Dokumentation, die während des Audits erstellt wurde.

Prüfen Sie, ob die Transportwagen weiterhin auf den geschützten Bereich treffen und ob sich Aufprallkräfte auf ungeschützte Wandabschnitte oder benachbarte Ecken verlagert haben. Berücksichtigen Sie bei der Bewertung auch die Reinigungsfreundlichkeit, den Zustand der Verkleidungen sowie die Anzahl der Kollisionen, deren negative Folgen dank der Schutzelemente vermieden werden konnten.

Ein optimal gewählter Schutz reduziert die Instandsetzungskosten, trägt zur Erhaltung der Ästhetik der Innenräume bei und verringert den Bedarf an Arbeiten in stark frequentierten Gebäudebereichen.

Zu sichernder Bereich

Empfohlene Produkte von Polmar Profil

Vorteile

Aufzugseingang

Verstärktes Eckprofil aus Aluminium oder Kunststoff für stoßgefährdete Kanten; Acramit-Eckprofil für leichtere Streifbeanspruchung; verstellbares Acramit-Eckprofil mit abgerundeter Form für ungewöhnliche Winkel; flacher Acramit-Wandschutz (Optima oder Super) für Wandbereiche neben Türen.

Schutz der Laibungen vor Abplatzungen und der Wände vor Abschürfungen beim Rangieren mit Wagen; seltenerer Reparaturbedarf im Aufzugsbereich.

Saal

Schutzplatten Acramit oder Acramit Super für größere Flächen; Rammschutz Bridge im Bereich häufiger Stoßeinwirkungen.

Weniger Kratzer und Verschmutzungen an exponierten Wänden; einfachere Reinigung und Möglichkeit zum Austausch der Bridge-Verkleidung, ohne die gesamte Wand erneuern zu müssen.

Schmaler Transportweg

STRONG-Rammschutz für Bereiche mit stärkeren Stoßeinwirkungen; verstärkter Eckschutz; Acramit-Super-Platte gegen großflächige Abriebbelastung; flexibler FLAT-Rammschutz für gewölbte oder unebene Wände.

Weniger Beschädigungen durch Einkaufswagen und wiederholten Abrieb; Eckenschutz in Kurven und die Möglichkeit

 

Auf den ersten Blick unsichtbare Vorteile des Systemschutzes von Polmar Profil

Die Investition in passgenaue Wandschutzplatten, Rammschutzleisten und Eckschutzprofile bietet messbare wirtschaftliche und organisatorische Vorteile:

  • Reduzierung von Wartungs- und Instandsetzungskosten: Die einmalige Montage flexibler Rammschutzleisten oder -profile erspart laufende Kosten für Maler- und Verputzarbeiten.
  • Problemlose und saubere Montage: Die Produkte von Polmar Profil werden mittels leistungsstarker Klebebänder, Montagekleber oder spezieller Stecksysteme (mit Dübelbefestigung) angebracht – ohne dass Verkehrswege gesperrt werden müssen.
  • Hohe Hygienestandards und einfache Reinigung: Die Materialien PVC, Acramit und Edelstahl sind beständig gegen Desinfektionsmittel und milde Reinigungsmittel. Die durchgefärbten Materialien enthalten weder Schwermetalle noch Blei.
  • Breite Farbpalette: Dank der vielfältigen Farbauswahl (bei Großaufträgen auch nach NCS-Farbsystem) lassen sich die Schutzsysteme optimal auf die Inneneinrichtung abstimmen.

Wählen Sie den Schutz passend zu den tatsächlichen Aufprallstellen aus.

Haben Sie eine Überprüfung der Aufprallbereiche durchgeführt und Schäden am Aufzug, im Foyer oder in einem schmalen Transportgang festgestellt?

Entdecken Sie die Schutzprodukte von Polmar Profil, die dabei helfen, Wände und Ecken vor weiteren Stößen zu schützen.

Kontaktieren Sie uns, und unsere Experten helfen Ihnen dabei, die Schutzmaßnahmen passend zur Art der Schäden, der verwendeten Ausrüstung und der Aufteilung Ihrer Anlage auszuwählen.

Häufige Fragen
In welcher Höhe sollte der Rammschutz am Aufzug montiert werden?

Auf der Höhe des Elements, das am häufigsten gegen die Wand stößt (ermittelt durch Messung). Bei Betten und niedrigen Transportwagen empfiehlt sich die Verwendung von zwei Schutzstreifen oder einer Platte.

Kann der gesamte Aufzugsvorraum mit Platten verkleidet werden?

Nur bis zu 50 % der gesamten Raumfläche, gemäß den Vorgaben der PZH-Zertifizierung.

Wie lässt sich eine runde Säule im Foyer schützen?

Der flexible Rammschutz „FLAT“ passt sich der Krümmung an und wird direkt auf die Säule geklebt.

Wie werden Platten und Rammschutz-Elemente in Bereichen mit hohen Hygieneanforderungen (z. B. Krankenhäusern) gereinigt und gepflegt?

Oberflächen aus Acramit oder Edelstahl sind glatt und nicht saugfähig. Sie lassen sich problemlos mit handelsüblichen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln für medizinische Einrichtungen reinigen, ohne dass das Material beschädigt wird oder sich verfärbt.

Was eignet sich besser für einen schmalen Lagergang – ein flexibler Rammschutz oder eine verstärkte Variante?

In Bereichen, die starken Stößen durch schwere Transportwagen (z. B. Hubwagen) ausgesetzt sind, bewährt sich der Rammschutz „STRONG“ mit Aluminiumkern und Dämpfungselement am besten. In sehr engen Gängen muss jedoch die Profilstärke berücksichtigt werden, um die nutzbare Breite des Transportwegs nicht einzuschränken.

Können die Schutzvorrichtungen farblich an die Inneneinrichtung angepasst werden?

Ja. Es steht eine große Auswahl an Standardfarben zur Verfügung; bei größeren Bestellungen ist zudem eine Farbwahl nach NCS-Palette möglich, wodurch sich die Schutzelemente perfekt in das Gebäudedesign integrieren lassen.